

Die Bayer AG ist ein weltweit führendes Biotech-Unternehmen, das mit seinen Divisionen Pharma, Consumer Health und Crop Science wegweisende Innovationen für die globale Gesundheit und Landwirtschaft entwickelt.
Für die erfolgreiche Nutzung von Aeneis wurde Bayer mit dem ersten Platz des Process Solution Awards 2019 in der Kategorie „Prozessmanagement” ausgezeichnet. Dank konsequenter Methodenanwendung und hoher Akzeptanz im Unternehmen wurde mit Aeneis ein global standardisiertes, digitales Prozessmanagement etabliert, das GRC-Anforderungen abbildet.
Die Bayer AG ist ein weltweites Pharma- und Biotech-Unternehmen mit Schwerpunkten in den Bereichen Gesundheit und Agrarwirtschaft. Das Unternehmen entwickelt innovative Lösungen in den Bereichen Pharma, Consumer Health und Crop Science und ist in zahlreichen Ländern global aktiv. Die Mission der Projektverantwortlichen war es, ein Business Process Framework zu etablieren, das eine hohe Agilität bei der Implementierung neuer Geschäftsszenarien und zusätzlich ein einheitliches System für die Prozess-Dokumentation ermöglicht.
Bayer stand vor der Aufgabe, seine Prozesse konzernweit transparenter, effizienter und einheitlicher zu gestalten. Dabei wurde Prozessmanagement als zentraler Hebel zur Umsetzung der Unternehmensstrategie definiert. Ziel war es, ein globales, integriertes Business Process Management aufzubauen, das nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch Compliance-Anforderungen erfüllt und die Digitalisierung vorantreibt.
Insbesondere sollten End-to-End-Prozesse etabliert, Standards geschaffen und Prozesswissen für alle Mitarbeitenden zugänglich gemacht werden.
Mit Aeneis führte Bayer ein konzernweites BPM-System ein, das Prozesse, Governance-Strukturen und Inhalte in einer zentralen Plattform vereint. Über das Prozessportal „myBPM“ erhalten Mitarbeitende weltweit Zugriff auf die Prozesslandschaft und relevante Informationen.
Im Rahmen mehrerer Projekte wurden Prozesse global dokumentiert, standardisiert und weiterentwickelt. So konnten beispielsweise erstmals alle Prozesse eines Produktionsstandorts vollständig erfasst werden. Gleichzeitig wurden End-to-End-Prozesse eingeführt, Organisationsstrukturen angepasst und die Verbindung von Prozessen mit IT-Systemen, Dokumenten und Kennzahlen konsequent ausgebaut.
Ein besonderer Fokus lag auf der Digitalisierung und der besseren Nachvollziehbarkeit von Informationsflüssen, speziell im Hinblick auf regulatorische Anforderungen wie Data Integrity.
Durch das neue BPM-System hat Bayer eine deutlich höhere Transparenz über seine Prozesse erreicht und eine einheitliche, prozessorientierte Arbeitsweise etabliert. Prozesse sind global verfügbar, klar strukturiert und für Mitarbeitende leicht zugänglich, was die Zusammenarbeit spürbar verbessert.
Die Pflege von Dokumenten und das schnellere Finden von Informationen führte zu Kosteneinsparungen. Auch die Aufwände für Dokumentation und Informationssuche wurden nach Kundenschätzungen bei ca. 27.000 Mitarbeitenden um mehr als 1 Mio. €/Jahr reduziert. Insgesamt bildet das System heute die Grundlage für kontinuierliche Verbesserung, stärkere Digitalisierung und eine nachhaltige Umsetzung der Unternehmensstrategie.
Die offizielle GFO-Vereins Homepage listet alle Gewinner aus dem Jahre 2019 und beschreibt die einzelnen Projekte.